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	<title>MIGREUROP</title>
	<link>https://migreurop.org/</link>
	<description>Migreurop est un r&#233;seau europ&#233;en et africain de militant&#183;e&#183;s et chercheur&#183;euse&#183;s dont l'objectif est de faire conna&#238;tre et de lutter contre la g&#233;n&#233;ralisation de l'enfermement des &#233;trangers et la multiplication des camps, dispositif au c&#339;ur de la politique d'externalisation de l'Union europ&#233;enne.</description>
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		<title>F&#252;r die volle Anerkennung der Fl&#252;chtlinge in Marokko und die Garantie der Grundrechte f&#252;r alle MigrantInnen</title>
		<link>http://migreurop.org/article1115.html</link>
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		<dc:date>2007-07-16T15:21:00Z</dc:date>
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		<dc:creator>Erkl&#228;rung des Nachfolgekomitees der euro-afrikanischen NGO-Konferenz</dc:creator>



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&lt;p&gt;Nach Jahren von Verhandlungen hat Marokko am 20. Juni 2007 aus Anlass des Weltfl&#252;chtlingstags seine Entscheidung angek&#252;ndigt, ein Abkommen mit dem UNHCR (Hoher Fl&#252;chtlingskommissar der Vereinten Nationen) &#252;ber seinen Sitz abzuschlie&#223;en. &lt;br class='autobr' /&gt;
Das Nachfolgekomitee der euro-afrikanischen Konferenz &#8222;Migrationen, Grundrechte und Bewegungsfreiheit&#8220; freut sich &#252;ber diese Entscheidung, die Marokko, Unterzeichner der Genfer Konvention, in &#220;bereinstimmung setzt mit seinen internationalen Verpflichtungen. (&#8230;)&lt;/p&gt;


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&lt;a href="http://migreurop.org/rubrique466.html" rel="directory"&gt;Archives&lt;/a&gt;


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 <content:encoded>&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p&gt;Nach Jahren von Verhandlungen hat Marokko am 20. Juni 2007 aus Anlass des Weltfl&#252;chtlingstags seine Entscheidung angek&#252;ndigt, ein Abkommen mit dem UNHCR (Hoher Fl&#252;chtlingskommissar der Vereinten Nationen) &#252;ber seinen Sitz abzuschlie&#223;en.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Nachfolgekomitee der euro-afrikanischen Konferenz &#8222;Migrationen, Grundrechte und Bewegungsfreiheit&#8220; freut sich &#252;ber diese Entscheidung, die Marokko, Unterzeichner der Genfer Konvention, in &#220;bereinstimmung setzt mit seinen internationalen Verpflichtungen. Dieses Abkommen sollte dem UNHCR erlauben, voll und ganz sein Mandat in diesem Land zu erf&#252;llen. Es impliziert gleicherma&#223;en, dass Marokko den Fl&#252;chtlingen auf seinem Boden das Aufenthaltsrecht und alle damit zusammenh&#228;ngenden Rechte zuerkennt. Wir wollen mit gr&#246;&#223;ter Wachsamkeit die effektive Umsetzung dieser positiven Folgen des Abkommens beobachten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir appellieren jedoch an den UNHCR, die Antr&#228;ge, die bei ihm gestellt wurden, mit gr&#246;&#223;tem Wohlwollen zu &#252;berpr&#252;fen, angesichts der freien Hand, die er bei seiner Einsch&#228;tzung hat und unter Anbetracht der politischen Situation der L&#228;nder, aus denen die Mehrzahl der Asylsuchenden kommt. Das Abkommen &#252;ber seinen Sitz darf in keinem Fall eine gr&#246;&#223;ere Strenge in der Beurteilung von Antr&#228;gen mit sich bringen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unser Komitee muss gleicherma&#223;en daran erinnern, dass jeder Person, welches auch immer ihr Status ist, und ob sie in ihrem Herkunftsland wohnt oder nicht, die Rechte zuerkannt werden m&#252;ssen, die aufgez&#228;hlt werden in der Allgemeinen Erkl&#228;rung der Menschenrechte, dem Internationalen Pakt &#252;ber die wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte ebenso wie in der Konvention zum Schutz der Rechte der Wanderarbeiter und ihrer Familien, die Marokko unterzeichnet hat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Deshalb darf die Anerkennung des UNHCR und der Fl&#252;chtlinge, die unter seinen Schutz gestellt werden, in keinem Fall als Vorwand dienen f&#252;r eine zunehmende Repression gegen MigrantInnen, die nicht in seine Zust&#228;ndigkeit geh&#246;ren, auch diejenigen in einer verwaltungsm&#228;&#223;ig nicht regulierten (=illegalisierten, d.&#220;.) Situation. Die international anerkannten Rechte der MigrantInnen m&#252;ssen garantiert werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Anerkennung des Asylrechts in Marokko darf auch nicht die Europ&#228;ische Union dazu veranlassen, die Kontrollen an ihren Au&#223;engrenzen zu verst&#228;rken, mit dem Risiko, den Zugang f&#252;r Asylsuchende zu verwehren, und vertraglich diesem Land die internationalen Verpflichtungen zur Ausf&#252;hrung weiterzugeben, die eigentlich der EU obliegen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unser Komitee erinnert daran, dass die Sicherheitsma&#223;nahmen, die die EU und ihre &#8222;Partner&#8220; umgesetzt haben, die zur Folge haben, dass MigrantInnen von einem Land ins andere zur&#252;ck geschickt werden in Folge von Kettenabschiebevertr&#228;gen und dass Zur&#252;ck- und Abschiebungen ohne gesetzliche Grundlage stattfinden, keine angemessene Antwort darstellen auf Situationen von Gewalt und Elend, in denen die Mehrheit der afrikanischen Migrationsbewegungen ihren Ursprung hat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die aktuellen Beschr&#228;nkungen der Bewegungsfreiheit von Personen, w&#228;hrend die Kapitalstr&#246;me frei zirkulieren, bilden nur ein Hindernis f&#252;r die Migration der Mittellosen, w&#228;hrend die Armut und die Nicht-Entwicklung wissentlich aufrechterhalten werden durch die Mechanismen des internationalen Handels, die Schulden, die schon mehrfach zur&#252;ckgezahlt wurden etc. und die weiter zunehmenden Abst&#228;nde zwischen den Einkommen pro Einwohner zwischen Europa und Afrika.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nicht nur werden die repressiven Ma&#223;nahmen den Migrationsstr&#246;men kein Ende setzen, sondern auch, angesichts der permanenten Neuzusammensetzung der Bewegungen der Personen, werden sie nur die Gef&#228;hrlichkeit zunehmen lassen - die menschlichen Dramen, die sich t&#228;glich an den Grenzen abspielen, sind der schreiende Beweis daf&#252;r.&lt;br class='autobr' /&gt;
Wir fordern den Verzicht auf die von Sicherheitsdenken und Repression bestimmte Ideologie der Migrationspolitik, insbesondere die &#8222;Externalisierung&#8220; des Asyls und die Grenzkontrollen, die Kriminalisierung der Migrationen, ebenso wie die rassistischen, fremdenfeindlichen und diskriminierenden Gesetze.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir fordern die Neubegr&#252;ndung der Migrationspolitik auf der Grundlage der Menschenrechte und einer wirklichen Gleichheit der Personen, die auf demselben Territorium leben, und die sofortige Legalisierung aller MigrantInnen ohne Papiere.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unterzeichnet von mehreren Menschenrechts- und Fl&#252;chtlingsorganisationen in Marokko und Europa, u.a. dem Fl&#252;chtlingsrat Hamburg&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;ABCDS&lt;/strong&gt; (Association Beni Znassen pour la culture, le d&#233;veloppement et la solidarit&#233;), &lt;strong&gt;ADEG&lt;/strong&gt; (Appui au D&#233;veloppement de la Guin&#233;e), &lt;strong&gt;AFVIC&lt;/strong&gt; (Association amis et familles des victimes de l'immigration clandestine), &lt;strong&gt;AFVMC Cameroun&lt;/strong&gt; (Aide aux familles et victimes de l'immigration clandestine), &lt;strong&gt;AMDH Maroc&lt;/strong&gt; (Association marocaine des droits humains), &lt;strong&gt;AMDH Mauritanie&lt;/strong&gt; (association mauritanienne des droits de l'homme), &lt;strong&gt;APDHA&lt;/strong&gt; (Association pour les droits de l'homme en Andalousie), &lt;strong&gt;ARCI-Italie&lt;/strong&gt;, &lt;strong&gt;ARCOM&lt;/strong&gt; (association des r&#233;fugi&#233;s et demandeurs d'asile congolais au Maroc), &lt;strong&gt;ARSF Cameroun&lt;/strong&gt; (Association des r&#233;fugi&#233;s sans fronti&#232;re), &lt;strong&gt;ATTAC-Maroc&lt;/strong&gt;, &lt;strong&gt;ATMF&lt;/strong&gt; (association des travailleurs maghr&#233;bins en France), &lt;strong&gt;Cimade&lt;/strong&gt;, &lt;strong&gt;Collectif des r&#233;fugi&#233;s&lt;/strong&gt;, &lt;strong&gt;CMSM&lt;/strong&gt; (Conseil des migrants subsahariens au Maroc), &lt;strong&gt;FTCR&lt;/strong&gt;, &lt;strong&gt;Fluechtlingsrat Hamburg&lt;/strong&gt; (Conseil des r&#233;fugi&#233;s Hambourg), &lt;strong&gt;GADEM&lt;/strong&gt; (groupe antiraciste d'accompagnement et de d&#233;fense des &#233;trangers et migrants), &lt;strong&gt;GISTI&lt;/strong&gt; (Groupe d'information et de soutien des immigr&#233;s), &lt;strong&gt;Homme et environnement&lt;/strong&gt;, &lt;strong&gt;Migreurop&lt;/strong&gt;, &lt;strong&gt;OEPI-Bruxelles&lt;/strong&gt; (Organisation des exil&#233;s politiques ivoiriens), &lt;strong&gt;RRIM&lt;/strong&gt; (Rassemblement des r&#233;fugi&#233;s ivoiriens au Maroc), &lt;strong&gt;RSF Maroc&lt;/strong&gt; (R&#233;fugi&#233;s sans fronti&#232;re), &lt;strong&gt;SdL Intercategoriale&lt;/strong&gt; (Italia), &lt;strong&gt;Shabaka&lt;/strong&gt; (r&#233;seau des association du Nord du Maroc pour le d&#233;veloppement et la solidarit&#233;)&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
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